Erste Seminarreihe wird verlängert

Erste Seminarreihe wird verlängert
© Lab-U | ENAC | EPFL

Fortsetzung von «Baukultur – a European Genealogy» im Frühjahr 2026.

Die Stuhlreihen im Ausstellungsraum Archizoom an der EPFL waren gut besetzt und auch im virtuellen Seminarraum herrschte Betrieb: Rund 100 Personen waren am 3. November 2025 dabei, als Paola Viganò die Seminarreihe «Baukultur – a European Genealogy» eröffnete. An der ersten Sitzung blickte die Londoner Architektin Sarah Wigglesworth kritisch auf die gegenwärtige Lage – insbesondere in England –, in der es baukulturelle Anliegen schwer haben.

Die zweite Sitzung stand im Zeichen der Landschaften mit Jean-Marc Besse aus Paris und Michael Jakob aus Genf, während in der dritten und vierten Sitzung die Kritik an der Moderne in der Nachkriegszeit im Vordergrund standen. Zu Gast waren zunächst Jean-Louis Violeau aus Nantes und Paolo Scrivano aus Mailand, um über die unterschiedlichen Bewegungen in Italien und Frankreich der 1950er bis 1970er Jahre zu reflektieren. Angelika Schnell aus Wien und Irina Davidovici aus Zürich beleuchteten in der jüngsten Veranstaltung Entwicklungen in Berlin, Mailand und im Tessin.

Mit der Sitzung vom 20. Januar 2026 über Umbaukultur (Gast: Paul Landauer aus Paris) findet diese erste Serie einen Abschluss, ohne jedoch zu enden. Von den Diskussionen der ersten Reihe inspiriert, beschlossen die drei verantwortlichen Mitglieder der Leitungsgruppe – Paola Viganò (Präsidentin und Professorin an der EPFL und der IUAV), Pierre Caye (Forschungsdirektor am CNRS Jean Pépin) sowie Andri Gerber (Professor an der ZHAW) –, die Reihe im Frühjahr 2026 fortzusetzen. Der Blick richtet sich nun auf die Schweiz und ihre verschiedenen Wurzeln einer Baukultur-Bewegung. Die genauen Daten und die Gäste werden in den nächsten Wochen bekanntgegeben.